Mag. Hermann Miklas

Superintendent der Diözese Steiermark

Mag. Hermann Miklas, Superintendent der Diözese Steiermark (Foto: epv/Uschmann)
Mag. Hermann Miklas, Superintendent der Diözese Steiermark (Foto: epv/Uschmann)

Geboren am 26. April 1953 in Graz

Eltern: Dr. Alfred Miklas (Arzt) und Mag. Charlotte, geb. Von der Hellen (Apothekerin)

Schulbesuch in Graz, Matura am Oeverseegymnasium (naturwissenschaftlicher Zweig) 1971
Studium der evangelischen Theologie in Wuppertal, Heidelberg und Wien 1971-1977

Eheschließung mit Helene, geb. Overeem 1976 (heute Vizerektorin der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien)

Vikariat in Voitsberg 1977-1979
Ordination durch SI Dr. Dieter Knall am 15. Juni 1979

Geburt des Sohnes Peter 1981

Pfarrer in Voitsberg 1979-1986
Pfarrer in Wien–Innere Stadt 1986-1999
Mitglied der Prüfungskommission im Examen pro ministerio (für Seelsorge) seit 1998
Superintendent der Diözese Steiermark seit 1999
Obmann des Theologischen Ausschusses der Synode A.B. und der Generalsynode seit 2000
Vorsitzender des Ökumenischen Forums christlicher Kirchen in der Steiermark seit 2003
Mitarbeit im Organisationsentwicklungsprozess der Evangelischen Kirche seit 2003
Masterstudium für Beratung in ExpertInnen-Organisationen an der Univ. Linz seit 2005

Auswahl an Veröffentlichungen
Festschrift der Evangelischen Pfarrgemeinde Voitsberg (1986)
Zukunft als Herausforderung (1989)
Zur Freiheit hat uns Christus befreit (1995)
Von den starken Schwachen und den schwachen Starken. Zur Problematik des Fundamentalismus (1996)
Homosexualität und biblischer Rechfertigungsglaube (1997)
Neue Versuche der Großstadtseelsorge (1998)
Abtreibung, Todesstrafe, Sterbehilfe (1999)
Die christlichen Kirchen auf der Suche nach ihrer Identität an der Schwelle zum 21. Jahrhundert (2002)
Die Evangelische Kirche in der Steiermark zwischen 1945 und 1995 (2002)
Rechtfertigung und Recht (2004)
Das Gespenst des Relativismus (2006)

Persönliches
Theologisch geprägt bin ich insbesondere durch Karl Barth, Rudolf Bohren, Wilhelm Dantine, Kurt Niederwimmer und Claus Westermann.

Meine größten Anliegen im Dienst der Kirche sind

  • die Übersetzung grundlegender theologischer Inhalte in die jeweils konkrete Gegenwartssituation (Hermeneutik),
  • die Stärkung der seelsorgerlichen Kompetenz sowie
  • die Wiederentdeckung des narrativen Elementes in der Verkündigung.

Von Kindheit an mit vielen Gegensätzen aufgewachsen und theologisch vom "simul iustus et peccator" Luthers angestoßen, spielen Paradoxien in meinem Denken eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch mein Bestreben, Distanz und Nähe jeweils bewusst zu gestalten.

Ich reise gern mit dem Zug und liebe Städte: Ihre Architektur, ihre "Beiseln" und Cafés sowie die Menschen auf den Straßen inspirieren mich. Zu so mancher Predigt bin ich schon in einem Café angeregt worden. Dem Predigen gilt nach wie vor meine große Leidenschaft.

Entspannen kann ich mich am besten beim Sudokulösen oder einem guten Buch. In der Pensionszeit möchte ich einen Krimi schreiben.

Kontakt: suptur-stmk@evang.at

Buch-Tipp

NEU: Evangelisch 2015 - Ein Bildkalender

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