01.02.2012

Diakoniepreis 2012 ausgeschrieben

Nachhaltige Projekte mit Innovationspotential und Einbindung in die soziale Struktur des Ortes gesucht

Im Bild: Die Gewinner des Diakoniepreises 2011, der im Rahmen des Reformationsempfangs vergeben wurde (Foto: epd/M.Uschmann)

Im Bild: Die Gewinner des Diakoniepreises 2011, der im Rahmen des Reformationsempfangs vergeben wurde (Foto: epd/M.Uschmann)

Wien (epdÖ) - Die Evangelische Kirche A. und H.B. in Österreich schreibt auch in diesem Jahr wieder den Diakoniepreis aus. Bis zum 14. September 2012 können Pfarrgemeinden und die Einrichtungen und Initiativen der Diakonie Österreich ihre Projekte einreichen. Die Vergabe des Diakoniepreises soll "Einsicht in das Diakonische Engagement unserer Gemeinden, Institutionen und Unternehmen vermitteln, die Kreativität und den Mut stärken, soziale Probleme mit innovativen Konzepten zu bearbeiten, sowie die Aussage der Generalsynode: 'Kirche ist wesentlich diakonisch' noch tiefer im Leben der Kirche verankern", wie es in der offiziellen Ausschreibung heißt.

Für die Zuerkennung des Preises, der mit 10.000 Euro dotiert ist, soll das Projekt Innovationspotential haben, in die soziale Struktur des Ortes eingebunden und nachhaltig sein. Eine Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen sei erwünscht. Ebenfalls wichtig: Die gestaltete Kommunikation mit den kirchlichen und öffentlichen Partnern. Besondere Beachtung gibt es für Projekte, die sich dem "Europäischen Jahr 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" widmen.

Anträge auf Zuerkennung des Diakoniepreises können unter www.evang.at/diakoniepreis heruntergeladen werden, die Unterlagen müssen in sechsfacher Ausfertigung beim Evangelischen Oberkirchenrat A. und H.B. (1180 Wien, Severin-Schreiber-Gasse 3) eingereicht werden. Die Jury, die für die Vergabe verantwortlich ist, besteht aus dem Vorsitzenden des Evangelischen Oberkirchenrats A. und H.B., dem derzeitigen Vorsitzenden des Diakonischen Ausschusses der Generalsynode, einem Vertreter der Diakonie Österreich sowie den vom Diakonischen Ausschuss der Generalsynode berufenen VertreterInnen aus dem Bereich des Gesundheits- bzw. Sozialwesens und der Publizistik.

 

ISSN 2222-2464