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		<title>evang.at: Meldungen</title>
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		<description>Aktuellste Meldungen von evang.at</description>
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			<title>evang.at: Meldungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:38:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wiener &quot;Pop-Akademie&quot; steht in den Startlöchern</title>
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			<description>Johann Sebastian Bach Musikschule: &quot;Popular- und Weltmusik&quot;-Ausbildung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Die Diakonie Bildung eröffnet im kommenden Herbst gemeinsam mit der Stadt Wien eine &quot;Pop-Akademie&quot; im Wiener &quot;Gasometer&quot;, die Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren professionell im Bereich &quot;Popular- und Weltmusik&quot; ausbilden wird.<br /><br />Die &quot;Pop-Akademie&quot; ist Teil der evangelischen Johann Sebastian Bach Musikschule Wien, die bereits jetzt zahlreiche Kinder und Jugendliche musikalisch ausbildet. In den vergangenen Jahren habe sich die Musikschule mit diesem Bereich beschäftigt, man habe aber gelernt, dass der Bereich Popularmusik eigene Bedingungen erfordert, erklärt Direktor Hanns Christian Stekel. &quot;Es braucht ein eigenes Umfeld und viele zusätzliche Dinge, die eine normale Musikschule nicht anbieten kann.&quot; Unterrichtet werden die Schülerinnen und Schüler von Fachleuten, die die entsprechenden Fächer studiert haben und in der Praxis - etwa im Tonstudio - stehen, so Stekel.<br /><br />Inwiefern die Absolventen von ihrer Ausbildung profitieren und was sie damit machen, hänge von jedem selber ab, betont Stekel. Viele Möglichkeiten stünden offen, sei es als Bandmitglied, SolosängerIn oder SolospielerIn. Die professionelle Ausbildung an Instrumenten wie E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Jazztrompete sowie Workshops in den Bereichen Songschreiben, Konzertplanung oder etwa Bühnenperformance und -präsentation seien jedenfalls eine solide Grundlage für den weiteren Lebensweg.<br /><br />Anmelden können sich alle, die Grundkenntnisse an einem der Instrumente haben, die unterrichtet werden. Noch gibt es auch freie Plätze. Rund 120 Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr mit der Ausbildung an der &quot;Pop-Akademie&quot; beginnen. Wer angenommen wird, muss ungefähr 900 Euro Schulgeld im Jahr bezahlen. Am Geld solle es aber nicht scheitern, versichert Direktor Hanns Christian Stekel, an einem Stipendiensystem werde bereits gearbeitet.<br /><br />Noch bis zum 15. Juni können sich Interessierte unter der E-Mail-Adresse <link mail@bach-musikschule.at>mail@bach-musikschule.at</link> anmelden und sich im Internet über das Angebot informieren: <link http://www.bach-musikschule.at>www.bach-musikschule.at</link>]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:38:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Internationale Gedenkfeier im ehemaligen KZ Mauthausen</title>
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			<description>SI Lehner: Gott ruft uns auf, für unsere Mitmenschen Sorge zu tragen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mauthausen (epdÖ) - &quot;Die Bewegung des Krieges und die Bewegung der Konzentrationslager waren Bewegungen des Hasses, der skrupellosen Durchsetzung des Eigenen, der konsequenten Negation des Anderen in allen seinen Gestalten&quot;, betonte Oberösterreichs Superintendent Gerold Lehner beim ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der internationalen Gedenkfeier anlässlich der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen am 13. Mai 1945.<br />&nbsp;<br />Der Ort Mauthausen sei ein &quot;schwarzes Loch&quot;, so Lehner. Einerseits, weil er vielen Menschen Angst eingeflößt habe, andererseits, weil viele sich nicht mit der Vergangenheit dieses Ortes auseinandersetzen wollten. &quot;Lange Zeit waren diese schwarzen Löcher auch solche im Gedächtnis: dunkle Orte, deren Existenz man nicht zur Kenntnis nehmen wollte, dunkle Orte, deren Begehung man mied.&quot; Bezugnehmend auf Worte des Propheten Jesaja erinnerte Lehner in seiner Predigt in Mauthausen daran, dass alle Menschen Schwestern und Brüder seien und Gott uns dazu aufrufe, für unsere Mitmenschen Sorge zu tragen.&nbsp;&nbsp; Wenn Christen in Mauthausen die Befreiung feiern, dann verbindet sich das heute mit der Warnung vor jenem Gedankengut, das Menschen ausgrenzt und ihre Würde verspottet, erklärte der Generalsekretär der römisch-katholischen Bischofskonferenz, Peter Schipka. Am ökumenischen Gottesdienst in der Lagerkapelle nahm erstmals auch der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis teil. &nbsp;<br /><br />Der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), Willi Mernyi, erinnerte zum heurigen Schwerpunkt, der Verfolgung und Ermordung aus rassistischen Gründen, daran, dass im KZ Mauthausen mindestens 15.000 Juden und Hunderte Roma und Sinti ermordet wurden. Dazu kämen noch die Tausenden Toten der Todesmärsche ungarischer Juden, die im Frühjahr 1945 auf dem Weg nach Mauthausen beziehungsweise nach Gunskirchen starben. Ihre Zahl habe nie vollständig erfasst werden können. Auch heute noch würden Menschen rassistisch verfolgt und getötet, sagte Mernyi und übte Kritik am Aufmarsch der &quot;alten Ewiggestrigen&quot; am Heldenplatz am vergangenen 8. Mai.&nbsp; Bei der Gedenkfeier hielten ein aus Polen stammender Überlebender des KZ Ebensee, ein russisches Mitglied des Internationalen Mauthausen Komitees und Jenny Mendel, die Enkeltochter des deutschen KZ-Überlebenden Johannes Müller, kurze Reden. &nbsp;<br /><br />Zu der Feier kamen nach Angaben der Organisatoren Botschafter und hochrangige Vertreter aus etwa 50 Ländern. Österreich war vertreten durch Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und andere RepräsentantInnen der Bundesregierung, des Nationalrates und anderer öffentlicher Vertretungskörper. Laut offiziellen Schätzungen nahmen rund 10.000 Personen an der Veranstaltung teil.]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Christliches Europa-Fest verband 144 Städte in 22 Ländern</title>
			<link>http://www.evang.at/index.php?id=1842&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5001</link>
			<description>Van Rompuy: Schicksal Europas liegt im Bekenntnis zur Solidarität</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Im Zeichen von Freude, Aufbruchstimmung und gelebtem Miteinander von evangelischen, katholischen, orthodoxen und freikirchlichen Christinnen und Christen stand am Samstagnachmittag, 12. Mai, das Europa-Fest auf dem Wiener Stephansplatz. Ab 17 Uhr wurde im Stephansdom die Zentralveranstaltung der Initiative &quot;Christen für Europa&quot; aus dem Goldenen Saal des Brüsseler Square Meeting Centre übertragen.<br /><br />Im Goldenen Saal waren mehr als 1000 RepräsentantInnen von christlichen Gemeinschaften und Erneuerungsbewegungen, der Politik und der Zivilgesellschaft zum dritten internationalen Event des Netzwerks &quot;Miteinander für Europa&quot; versammelt. Via Satellitenverbindungen konnten in insgesamt 144 Städten in 22 europäischen Ländern Interessierte die Veranstaltung mitverfolgen.<br />&nbsp;<br />Bei dem Festakt im Goldenen Saal wurde eine Videobotschaft von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy eingespielt, der die Bedeutung der &quot;Einheit in der Verschiedenheit&quot; unterstrich. Das Schicksal Europas liege in der Philosophie der &quot;Beziehung und Begegnung&quot;, im Bekenntnis zur Solidarität. Das Ziel müsse der Entwurf eines &quot;einzigen europäischen Volkes&quot; sein.&nbsp; Auf dem Stephansplatz eröffnete Dompfarrer Anton Faber das Europa-Fest. Im Vorprogramm gab es Interviews etwa mit österreichischen Europaparlamentariern. Zum Thema &quot;Kultur des Lebens&quot; waren eindringliche Zeugnisse von Familien aus der Schönstatt-Bewegung zu hören, aber auch vom evangelischen Krankenhausseelsorger und Pflegedienstleiter des Mobilen Hospizes der Caritas der Erzdiözese Wien, Martin Sorge. <br /><br />Zum Thema &quot;Kultur des Friedens&quot; ging es unter anderem um die Impulse der &quot;Friedenskonvokation&quot; des Weltkirchenrates, die im Mai des Vorjahres in Kingston, der Hauptstadt Jamaikas, stattgefunden hat. Der evangelisch-lutherische Altbischof Herwig Sturm erinnerte an zentrale Botschaften der Friedenskonvokation: &quot;Wir appellieren an Regierungen und andere Gruppen, Religion nicht weiter als Vorwand für die Rechtfertigung von Gewalt zu benutzen. Wir sind geeint in unserer Überzeugung, dass Krieg illegal ist.&quot;&nbsp; Für die musikalische Gestaltung des Festes sorgte die Band &quot;Jazz4europe&quot; unter Leitung von Rupert Stelzer, Beate Zimmermann vom Pastoralamt der Erzdiözese Wien und der ORF-Journalist Marcus Marschalek moderierten die Veranstaltung.<br />&nbsp;<br />Die Initiative &quot;Miteinander für Europa&quot; ist ein internationales Netzwerk von rund 300 christlichen Bewegungen und Gemeinschaften aus ganz Europa. Sie will sich, so die Eigendefinition, in Solidarität den Schwachen zuwenden und für die Einheit und das Miteinander in Europa arbeiten.]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:28:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Körtner gegen &quot;Verzwergung des reformatorischen Erbes&quot;</title>
			<link>http://www.evang.at/index.php?id=1842&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5000</link>
			<description>Der Theologe äußert sich kritisch zu Plänen der Evangelischen Kirche in Deutschland, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Wie sollen die Kirchen das Reformationsjubiläum 2017 begehen? Mit dieser Frage setzt sich der evangelische Theologe Ulrich H.J. Körtner (Universität Wien) in einem Gastkommentar in der Tageszeitung &quot;Die Presse&quot; (Ausgabe vom 10. Mai) auseinander.<br /><br />Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal, er kann als Startschuss der Reformation bezeichnet werden. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) lädt die Römisch-katholische Kirche ein, dieses Fest gemeinsam zu begehen. Kardinal Kurt Koch, zuständig für Ökumenefragen im Vatikan, forderte kürzlich in Wien ein bußfertiges Reformationsgedächtnis und ein beidseitiges Schuldbekenntnis für die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Kirchentrennung.<br /><br />Diese Worte Kochs seien ebenso wie der Papstbesuch in Deutschland im vergangenen Jahr eine Ernüchterung für den ökumenischen Prozess, bilanziert Körtner in der &quot;Presse&quot;. &quot;Man kann nur hoffen, dass sich die nun eintretende Enttäuschung auf die weiteren Vorbereitungen des Reformationsjubiläums heilsam auswirkt.&quot; Diese Enttäuschung diene aber der Ökumene, betont Körtner und bemängelt ökumenische Reformationsevents ohne theologische Substanz. &quot;Der Verzwergung des reformatorischen Erbes - Stichwort Lutherzwerge - gilt es, theologisch Einhalt zu gebieten.&quot;<br /><br />Die Annäherung beider Kirchen in den vergangenen Jahrzehnten sei nicht ausreichend, um jetzt gemeinsam die Reformation zu feiern. Körtner fragt sich, welches Verständnis von Reformation und Martin Luther hinter solch einem Wunsch stecke. &quot;Welche eigene Sicht auf die bleibende Radikalität Luthers und der Reformation hat eigentlich die Evangelische Kirche heute, wenn sie dem katholischen Partner solches im Ernst glaubt, nahelegen zu können?&quot;<br /><br />Die Aussage des Kardinals, wonach die Reformation unvollendet geblieben sei, da nicht die ganze Kirche im Geist des Evangeliums erneuert wurde, deutet Körtner als kleines Zugeständnis. &quot;Dieser Satz lässt sich so verstehen, dass die Reformation nicht in Bausch und Bogen als Sünde verurteilt wird, sondern auch für die Römisch-katholische Kirche eine positive Bedeutung hat.&quot; So fordert Körtner in seinem Gastkommentar die Kirchen auf, den Blick auf die jeweils andere Kirche zu richten und nach Gemeinsamkeiten zu suchen sowie wahrzunehmen, was sich die Kirchen gegenseitig verdanken.<br /><br />Der Gastkommentar in der Tageszeitung &quot;Die Presse&quot; kann unter http://bit.ly/M30KyW nachgelesen werden.  ]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erklärung zum Tag der Befreiung am 8. Mai</title>
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			<description>Evangelische Kirche spricht sich für ein Deserteursdenkmal aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Zum Tag der Befreiung am 8. Mai hat der Evangelische Oberkirchenrat A.u.H.B. in Österreich eine Erklärung veröffentlicht. Darin spricht sich das kirchenleitende Gremium für die Errichtung eines Deserteursdenkmals aus und fordert die Pfarrgemeinden auf, in geeigneter Form aller Opfer von Krieg und Nazi-Diktatur zu gedenken. Die Erklärung, die in der Sitzung am 8. Mai verabschiedet wurde, hat folgenden Wortlaut:<br /><br />&quot;Die Evangelische Kirche Österreichs nimmt Teil an dem gemeinsamen Erinnern und Gedenken an die Befreiung von der Zwangsherrschaft der Hitler-Diktatur im Jahr 1945. Wir denken dabei zuerst an die Opfer des Holocaust und an alle, die unter Diktatur und Krieg zu leiden hatten. Gegen ein falsch verstandenes und einseitiges 'Heldengedenken' rufen wir die Erinnerung an all jene wach, denen bislang kein mahnendes Gedenken gilt. Daher sprechen wir uns mit Nachdruck für die Errichtung eines Denkmals für die Wehrdienstverweigerer, Deserteure und WiderstandskämpferInnen aus, die sich dem Mittun in einem verbrecherischen Krieg entzogen bzw. aktiven Widerstand geleistet haben.<br /><br /> In vielen evangelischen Kirchen wird durch Gedenktafeln der Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht. Wir rufen die evangelischen Pfarrgemeinden dazu auf, in geeigneter Form auch aller Opfer von Krieg und Nazi-Diktatur zu gedenken.<br /><br />Nach christlichem Verständnis dient das Gedenken dazu, einen Beitrag für das Zusammenleben in Frieden und Gerechtigkeit für die Zukunft zu leisten. Daher treten wir entschlossen gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit auf und setzen uns für eine Gesellschaft ein, die durch Zusammenhalt und Solidarität gekennzeichnet ist.&quot;]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neue Schule für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf</title>
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			<description>Schiefermair: &quot;Neuer bunter Fisch im Aquarium evangelischer Schulen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Speziell an ausgrenzungsgefährdete beziehungsweise sozial benachteiligte Jugendliche mit und ohne leichte Behinderung richtet sich die neue I-FIT-Schule der Diakonie-Bildung und des Evangelischen Schulwerks. Am 4. Mai wurde die berufsbildende mittlere Schule in Wien eröffnet, I-FIT steht dabei für &quot;Inklusive Fachspezifische Schule für individualisierte Teilausbildungen&quot;. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche sowie zahlreiche SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern nahmen an der Veranstaltung teil.<br /><br />&quot;Am Anfang stand mein pathologischer Optimismus&quot;, erklärte Helga Keil-Bastendorff. Vor rund zehn bis zwölf Jahren begann sie, mit Jugendlichen mit Behinderung zu arbeiten. &quot;Ich habe schnell gemerkt, dass diese Menschen viele Stärken und ein Ausbildungspotential haben&quot;, so Keil-Bastendorff in ihren Begrüßungsworten. Damit die Ausbildung der Jugendlichen auch ernst genommen werde, sei die Idee entstanden, eine Schule zu gründen. In den vergangenen Jahren habe sie viel gelernt, insbesondere wie wichtig Persönlichkeitsbildung für diese jungen Menschen sei.<br /><br />&quot;Wenn wir sie nicht hätten, wären wir wirklich arm&quot;, sagte Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl. Es könne nie genug gute Schulen in Wien geben, zeigte sie sich überzeugt, jetzt gäbe es eine weitere. Großes Lob gab es von der Präsidentin auch für die &quot;hervorragende Zusammenarbeit&quot; zwischen dem Evangelischen Schulwerk, der Diakonie und ihrer Behörde.<br /><br />Als &quot;einen weiteren bunten Fisch in unserem Aquarium an Schulen&quot; begrüßte Oberkirchenrat Karl Schiefermair die neue I-FIT Schule, die im Herbst 2011 ihren Lehrbetrieb aufnahm. &quot;In dieser Schule sind Menschen mit Vielfalt im Blick, die dort gefördert werden, wo sie es brauchen&quot;, betonte der Oberkirchenrat. Er hofft, dass diese Schule &quot;ein Modell werden kann für das Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen in unserer Gesellschaft und ein Vorbild für die österreichische Bildungspolitik&quot;.<br /><br />Martin Schenk, stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich, unterstrich die Wichtigkeit von Investitionen in soziale Bereiche wie etwa Schulen. Trotz Krise käme es immer noch günstiger, Geld in Schulen und Bildung zu stecken, die Folgekosten seien erheblich höher. &quot;In Österreich gibt es 10.000 Schulabbrecher, diese werden die Volkswirtschaft einmal drei Milliarden Euro kosten. Das zeigt, wie wichtig solche Schulen sind&quot;, machte Schenk deutlich.<br /><br />Menschen zu helfen, wo der Markt alles bestimme, ist für Wiens Superintendentialkuratorin Inge Troch sehr wichtig. Veronika Weisskircher von der Diakonie Bildung blickte zurück auf die Entstehung der Schule und der Zusammenarbeit zwischen Diakonie und dem Institut Keil. Sie sei von Anfang an von dem Projekt begeistert gewesen, und es sei ihr nicht schwergefallen, die Idee in den Gremien durchzubringen. &quot;Ich habe selten so viel Begeisterung und Leidenschaft für ein Projekt gesehen.&quot; Schulleiter Thorsten Gegenwarth zeigte sich berührt und lobte sein Team. In seiner kurzen Ansprache anlässlich der Segnung der I-FIT-Schule erinnerte Wiens Superintendent Hansjörg Lein an die Worte des Apostels Paulus aus dem 1. Korintherbrief, wonach ein Körper immer aus vielen Teilen bestehe, die alle notwendig und aufeinander angewiesen sind. Dies gelte nicht nur für die Kirche, sondern für die ganze Gesellschaft.<br /><br />Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation einer Yoga-Übung von Schülerinnen der neuen Schule. Das Buffet im Anschluss an die Feierlichkeit wurde von Schülerinnen und Schülern der I-FIT-Schule zubereitet, für die musikalische Umrahmung sorgten zwei Schüler der Johann Sebastian Bach Musikschule.<br /><br />Die vom Evangelischen Schulwerk A.B. Wien getragene Schule vereint in neuer Weise berufliche Bildung, sonderpädagogische Begleitung und wirtschaftliche Ausrichtung unter einem inklusiven gemeinsamen Dach. Die Schülerinnen und Schüler können in einem (sonder-)pädagogisch gut geführten Setting sozial und das Arbeitsverhalten betreffend voneinander lernen, beide Gruppen - behinderte und nicht behinderte Menschen - bilden ihre Kompetenzen und Qualifikationen schon ab Beginn der Berufsorientierung an den an der Schule bestehenden internen als auch teilweise externen Wirtschaftsbetrieben (Dienstleistung und Produktion) aus.]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 15:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anerkennung wirkt sich positiv auf SchülerInnen aus</title>
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			<description>In Wien wurde der Kongress &quot;Kultur der Anerkennung&quot; eröffnet</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Der internationale Kongress &quot;Kultur der Anerkennung. Diversität - Würde - Gerechtigkeit&quot;, veranstaltet von der Initiative &quot;Lebenswerte Schule&quot;, wurde am 3. Mai an der Universität Wien eröffnet. PädagogInnen aus mehreren europäischen Ländern und unterschiedlicher Konfessionen sind nach Wien gekommen, um über den Wert von Anerkennung im System Schule zu lernen, zu diskutieren und sich darüber auszutauschen.<br /><br />&quot;Anerkennung wagen&quot;, dazu rief die Eröffnungsrednerin Annette Scheunpflug, Erziehungswissenschafterin an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen auf. Historisch gesehen stand zu Beginn der modernen Schule die Gleichheit. Der Grundgedanke des Pädagogen und Theologen Johann Amos Comenius, wonach alle Schüler von Natur aus gleich seien und einem gleichen Ziel zustrebten, habe erst die moderne Schule ermöglicht und die Ständeschule überwunden. &quot;Ab da stand die Leistung im Mittelpunkt und nicht mehr die Herkunft&quot;, so Scheunpflug. Insofern sei der Gleichheitsgedanke auch konstitutiv für Schule. Diese Homogenität fände sich an Schulen aber heute nicht mehr, ist die Didaktikerin überzeugt. &quot;Unsere Gesellschaft prämiert Individualisierung. In der Schule gibt es heute viel Individualität, etwa kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt&quot;, erklärte Scheunpflug. Der Gleichheitsgedanke hätte auch die negative Kehrseite, dass nur ein geringer Blick auf die Lernbeteiligung der Schülerinnen und Schüler geworfen werde. Anerkennung hingegen bezeichne die Möglichkeit, sich mit seinen spezifischen Eigenschaften an Lernprozessen und deren Gestaltung von Schule beteiligen zu können.<br /><br />Eine Schule, in der Schülerinnen und Schüler Anerkennung erfahren würden, hätte positive Auswirkungen auf das Lernverhalten und das Selbstwertgefühl, führte Scheunpflug aus. Anerkennung zeige sich dabei etwa in den Unterrichtsthemen, die einen Bezug zum Leben der Kinder und Jugendlichen haben sollten, aber etwa auch in den Unterrichtsstrukturen. &quot;Anerkennung zeigt sich aber auch im Kommunikationsstil, in der Art und Weise außerunterrichtlichen Angebots oder in Form symbolischer Handlungen. Welche religiösen Feste werden an der Schule gefeiert? Werden Erfolge von Schülerinnen und Schüler durch die Schule gewürdigt?&quot;<br /><br />Anerkennung auf allen Ebenen habe jedenfalls positive Auswirkungen auf die Schulkultur und all jene Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten, unterstrich Scheunpflug. Bei Schülerinnen und Schülern würden dadurch das Selbstwertgefühl und die impliziten Fähigkeiten gestärkt, Interessen gefördert sowie die Präferenz für Kooperation und besserer Umgang mit Misserfolgen verstärkt. &quot;Und bei Lehrerinnen und Lehrern kommt es zu mehr Zufriedenheit mit dem Beruf!&quot;<br /><br />Der Kongress dauert bis zum 4. Mai. Die Initiative &quot;Lebenswerte Schule&quot; wird von den theologischen Fakultäten der Universität Wien sowie der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems getragen. ]]></content:encoded>
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			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gelübde gebrochen: Bischof Bünker spielt wieder Kabarett</title>
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			<description>Bünker und Willnauer über Tiefen und Untiefen von Menschen und Politik</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Ich habe ein Gelübde gebrochen, aber es ist ja für einen guten Zweck&quot;, sagte Bischof Michael Bünker am 24. April zu seinen ZuschauerInnen im Wiener Albert Schweitzer Haus. Gemeinsam mit dem Kabarettisten Jörg-Martin Willnauer hat der Bischof sich - entgegen seinem Versprechen - wieder auf die Bühne gestellt. <br />&quot;Kabarett mit Geschmack&quot; heißt das Programm, zu dem beide eingeladen hatten und das einen Parforceritt durch die Tiefen und Untiefen der Politik und des menschlichen Verhaltens liefert. So bietet der Bischof Einblick in die ungeliebten Speisen seiner Kindheit und seinen Umgang damit - gehört er doch zur Generation der &quot;Aufesser&quot;. Die Spenden des Publikums waren für die Hilfsorganisation der Evangelischen Kirche &quot;Brot für die Welt&quot; bestimmt.<br /><br />Gelübde gebrochen für einen guten Zweck - der heiligt die Mittel.]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
			<category>epd-Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:16:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Heine: Politik braucht Mut zu Entscheidungen</title>
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			<description>&quot;Montagsgespräch&quot; über das Verhältnis von Moral und Politik in Wien</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - &quot;Wie viel Moral braucht die Politik?&quot; war Thema des Montagsgesprächs der österreichischen Tageszeitung &quot;Der Standard&quot; am 23. April in Wien. Die Theologin Susanne Heine, die ehemalige Volkstheaterdirektorin Emmy Werner, der Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk und der Autor und Regisseur Kurt Palm diskutierten über Korruption, die Rolle der Medien und die politische Zukunft des Landes.<br /><br />Vor zu viel Moral in der Politik warnte Susanne Heine. Durch diesen Diskurs werde das politische Geschäft verschleiert. Entscheidungen zu treffen und Interessen auszugleichen sei der Sinn von Politik, so die Theologin. &quot;Moral hingegen verschleiert, dass es Interessen gibt. Dabei müssen diese Interessen auf den Tisch, und dann muss eine Entscheidung getroffen werden.&quot; Das Problem der Politik heute sei aber, dass Politikerinnen und Politiker dazu nicht bereit seien und vorgäben, sie hätten keine eigenen Interessen, die sie durchsetzen wollen. &quot;Doch wir alle haben Interessen und sind begehrlich, das ist das Verlogene an dem Moraldiskurs&quot;, resümierte Heine. Das enge Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik, aber auch die Ökonomisierung aller Lebensbereiche würden Phänomene wie Korruption begünstigen. Aus religiöser Sicht lasse sich aus alldem folgern, dass der Mensch ein begehrliches Wesen sei, das nicht perfektioniert werden könne. Von daher brauche es klare Regeln und Grenzen sowie Barmherzigkeit für all jene, die gegen diese Regeln verstoßen. &quot;Aber Barmherzigkeit ist als politisches Prinzip unmöglich&quot;, räumte Heine ein.<br /><br />Vor einer &quot;Instrumentalisierung von Moral&quot; warnte der Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk. Gefährlich werde es, wenn &quot;Moral selber Teil des politischen Diskurses wird um Macht auszuüben und politische Gegner zu diskreditieren&quot;. Davon, dass die Politik heute korrupter sei als vor einigen Jahren und Jahrzehnten, ist Müller-Funk nicht überzeugt. Dieser Eindruck entstehe vielmehr durch die vermehrte mediale Beobachtung. Gleichzeitig räumte Müller-Funk aber ein, dass Korruption in marktkapitalistischen Gesellschaften extrem wahrscheinlich sei. &quot;Das liegt einfach an ganz speziellen Situationen wie etwa Privatisierungen oder Waffengeschäften.&quot;<br /><br />&quot;Die Gesellschaft braucht mehr Moral, dann hat auch die Politik mehr Moral&quot;, zeigte sich Emmy Werner überzeugt und kritisierte den Sittenverfall in der Gesellschaft. &quot;Die Politik ist nur ein Spiegel der Gesellschaft.&quot; Dazu käme, dass die Menschen Gaunern immer schon Respekt und Wertschätzung entgegengebracht hätten. Werner wünsche sich jedenfalls für Österreich in Zukunft eine &quot;Kaiserin&quot;, also eine Führungsperson, die Persönlichkeit, Charisma und Vertrauen in sich vereine. Korruption hingegen bezeichnete sie als &quot;ein großes Verbrechen&quot;, das &quot;niemand braucht&quot;.<br /><br />Regisseur Kurt Palm widersprach Müller-Funk. Zwar habe es auch früher schon Fälle von Korruption gegeben, diese hätten aber deutlich mit dem Regierungsantritt des ersten blau-schwarzes Kabinetts im Jahr 2000 zugenommen. &quot;Es gab damals einen Quantensprung der Verluderung in der Politik.&quot;]]></content:encoded>
			<category>epd-Nachrichten</category>
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			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Inge Troch erneut Superintendentialkuratorin</title>
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			<description>Lein lobt Religionsunterricht und kategoriale Seelsorge</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien (epdÖ) - Inge Troch ist in ihrem Amt als Superintendentialkuratorin der Diözese Wien bestätigt worden. Die Superintendentialversammlung, die am Samstag, 21. April, im Evangelischen Gymnasium tagte, wählte Troch im ersten Wahlgang. &quot;Ich möchte den vielen engagierten Evangelischen in Wien Mut machen, mit Phantasie den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, neue Ideen umzusetzen und ausgefahrene Gleise zu verlassen&quot;, erklärte die frühere Universitätsprofessorin. Jede Gemeinde oder Einrichtung habe ein spezielles Profil. Troch: &quot;Wird dieses geschärft und weiterentwickelt, dann ergänzen einander die unterschiedlichen Angebote, und wir werden gemeinsam viele Menschen in der Anonymität der Großstadt ansprechen können.&quot;<br /><br />Öffentlichkeitsarbeit, Religionsunterricht sowie Seelsorge in Krankenhäusern, Geriatriezentren und Gefängnissen waren die Arbeitsschwerpunkte der Diözese Wien in den vergangenen sechs Jahren, berichtete der Wiener Superintendent Hansjörg Lein vor den Delegierten aus den Wiener Pfarrgemeinden.<br /><br />Neben dem neuen Internetauftritt seien aber auch das Magazin &quot;Evangelisches Wien&quot; oder etwa die Fernsehgottesdienste aus Wien Zeichen für die neue Öffentlichkeitsarbeit der Diözese. Dennoch gäbe es weiterhin einiges zu tun, betonte der Superintendent. &quot;Für die nächsten Jahre müssen wir uns verstärkt den Kontakt mit dem Journalismus und den Printmedien vornehmen. Da kommen wir so gut wie gar nicht vor. Dabei haben wir den Zeitgenossen doch einiges anzubieten&quot;, ist Lein überzeugt.<br /><br />Zufrieden ist der Superintendent mit dem Religionsunterricht. Viele Schülerinnen und Schüler würden damit erreicht, besonders der Anteil jener am Unterricht, die ohne Bekenntnis sind, habe stark zugenommen und würde bezahlte Stunden sichern. &quot;Beide Fachinspektoren, das Schulamt und natürlich die große Schar der ReligionslehrerInnen leisten qualitätsvolle Arbeit&quot;, lobte Lein. Auch der &quot;Friedenstag&quot;, an dem Jahr für Jahr hunderte Jugendliche aus ganz Wien teilnehmen, sei &quot;ein herausragendes Großereignis&quot;.<br /><br />Anerkennung sprach Lein auch jenen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus, die sich in Krankenhäusern, Altenheimen und Justizanstalten der Bedürfnisse dieser Menschen in schwierigen Situationen annehmen. &quot;Das kostet freilich nicht nur Know-how, Empathie, Zeit und Energie, sondern freilich auch Geld, welches wir als diözesane Solidargemeinschaft zur Verfügung stellen.&quot;<br /><br />Die Auflösung der jüngsten Pfarrgemeinde Kaisermühlen und Kagran Ende 2011 bedauert Lein. &quot;Zum Leben einer christlichen Gemeinschaft gehören auch Schwierigkeiten und Probleme, Konflikte und Enttäuschungen, da und dort ein frustrierendes oder nüchternes Eingestehen von Scheitern und Beendigung einer Sache.&quot; Jetzt gehe es darum, diese Menschen in die Pfarrgemeinde Donaustadt zu integrieren. Dies brauche &quot;Geduld und Begleitung&quot;.<br /><br />Auf der Tagesordnung der Wiener Superintendentialversammlung standen auch die Wahlen für wichtige Gremien. In den Superintendentialausschuss der Diözese Wien wurden die Pfarrerin Verena Groh und die Pfarrer Hans-Jürgen Deml und Michael Wolf gewählt. Sie vertreten als Senior bzw. Seniorin den Superintendenten. Als weltliche Mitglieder gehören dem Superintendentialausschuss an Karin Koller, Harald Lyon und Bernd Rießland. In die Synode werden als geistliche Abgeordnete Matthias Geist, Marianne Fliegenschnee und Andrea Petritsch sowie als weltliche Abgeordnete Günter Köber, Waltraut Kovacic und Ingrid Monjencs entsandt. Gerhild Herrgesell und Eckart Fussenegger wurden für das Amt des Synodenpräsidenten nominiert, Heinz Tichy für das Amt des juristischen Oberkirchenrats.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:52:00 +0200</pubDate>
			
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